Blähungen nach dem Essen, Sodbrennen, das nachts schlimmer wird, Verstopfung tagelang: Fast zwei Drittel aller Deutschen kämpfen mit Verdauungsbeschwerden. In den meisten Fällen lässt sich etwas dagegen tun, ohne strenge Diät und ohne Dauermedikation. Wie das im Alltag gelingt, zeigt dieses Buch zur NDR-Sendung Visite: wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt, mit alltagstauglichen Rezepten, die die Verdauung entlasten.
Unsere Verdauung leistet Schwerstarbeit. Bis zu einer Tonne Nahrung muss sie jedes Jahr verarbeiten, und nebenbei erledigt sie noch einiges andere. In der Wand des Verdauungstrakts sitzen 70 bis 80 Prozent aller Immunzellen. Über die enge Verbindung zwischen Bauch und Kopf wirkt sie bis in die Stimmung hinein. Wer versteht, was in der Körpermitte täglich passiert, kann viel dafür tun, dass es reibungslos läuft. Ein Selbsttest zeigt, wo Sie stehen.
Am meisten bewirkt die Ernährung. Welche Lebensmittel dem Mikrobiom guttun, steht hier ebenso wie das, worauf man besser verzichtet: Kefir, Sauerkraut, Haferflocken, Leinsamen und Hülsenfrüchte gehören zu den Gewinnern, Zucker, Alkohol und Fertiggerichte nicht. Dazu kommt, wie schon die Zubereitung ein Gericht bekömmlicher macht. 30 alltagstaugliche Rezepte machen daraus einen Speiseplan.
Bei Beschwerden hilft Einordnen. Blähungen, Durchfall, Sodbrennen und Verstopfung bekommen Sie meist selbst in den Griff. Dahinter können aber auch Reizdarm, Reflux, Divertikulitis oder eine Unverträglichkeit stecken. Sie erfahren, woran Sie das erkennen, wofür die Low-FODMAP-Ernährung gut ist und wann ärztliche Hilfe nötig ist. Weil der Bauch nicht nur aufs Essen reagiert, geht es außerdem um Stressabbau, guten Schlaf und Hausmittel: Karottensuppe, Leinsamenaufguss, Bauchmassage und die zehn besten Kräuter für einen ruhigen Bauch.
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